DIE RASSE
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund ist seit über 2000 Jahren bekannt. Diese alte Schäferhundrasse stammt aus tibetischen Herdenschutzhunden. Sie sind mit den Nomaden und ihren Herden von Asien nach Europa gekommen. Cane bianco, der weisse Hund, war in Italien schon in der Römerzeit beheimatet, vorwiegend in den Abruzzen, der Molise und Puglia. 1958 wurde dieser italienische Hirtenhund als Rasse Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese anerkannt.
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund wird vor allem zum Beschützen der Herden und zum Bewachen der Besitztümer verwendet. Er wird noch heutzutage in den Abruzzen verwendet.
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund ist ein großformatiger Hund, kräftig gebaut, von rustikalem Aussehen, dennoch majestätisch und typvoll. Seine Gestalt ist bei mittleren Proportionen die eines schweren Hundes, dessen Rumpf länger ist als die Widerristhöhe; er ist harmonisch gebaut, sowohl in Bezug auf die Größe als auch bezüglich der Profile.
Seine Hauptaufgabe als Wach- und Schutzhund für die Herden und alles Hab und Gut äußert sich in der Art, wie er übertragene Aufgaben mit Umsicht, Mut und Entschlossenheit ausführt. Obwohl stolz und jeglicher Unterwürfigkeit abgeneigt erweist er doch seinem Herrn und seiner Umgebung eine ergebene Anhänglichkeit.
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund ist ein sehr unabhängiger Hund mit festen Charaktereigenschaften. Er hat einen kräftigen Schutztrieb, scharfe Sinne und ein starkes Territorialverhalten. Er ist misstrauisch gegenüber Fremden aber soll nicht aggressiv sein.
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund ist auch ein angenehmer und verlässlicher Begleithund, aber mit einer starken Selbständigkeit. Bei hundegerechter Haltung ist er ein liebevoller und ruhiger Kompagnon und Familienhund.
Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund braucht mindestens ein Grundstück zum Leben; er paßt nicht in einer stadtlichen Umgebung.
|